Freitag, 30. September 2016

Caritas-Region Ost: gestrige Verhandlungen ohne Ergebnis

Die Mitarbeiterseite der AK informiert per Pressemitteilung über das Ergebnis der gestrigen Sitzung
der Regionalkommission Ost:

PRESSEMITTEILUNG Freitag, 30. September 2016 Caritas-Tarifrunde 2016 – RK Ost kritisiert scheiternde Verhandlungen für den Osten Gehälter für 30.000 Caritas-Beschäftigte im Osten werden nicht erhöht
Erfurt. Am gestrigen Donnerstagabend gingen in Erfurt die Gespräche zur Caritas-Tarifrunde 2016/17 für die 30.000 Beschäftigten im Osten ohne Ergebnis zu Ende. Kurz vor dem 26. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt sich die Mitarbeiterseite verärgert: Die Caritas-Arbeitgebervertreter hatten lediglich eine um 9 Monate verzögerte Tariferhöhung bei einem Angleichungsschritt von 0,5 Prozent angeboten. Für Caritas-Beschäftige im Westen wurde bereits die Tariferhöhung beschlossen. Im Vorfeld der Verhandlungen hatte die Mitarbeiterseite gefordert, die Verdienste der Caritas- Beschäftigten im Osten, an die Löhne, die im Westgebiet der Caritas gezahlt werden, anzugleichen.

Aufstehn für die Pflege im Marienkrankenhaus St. Wendel: Heute kommt das Feuerwehrauto


Donnerstag, 29. September 2016

Heute tagt die Regionalkommission Ost - kein Konsens auf weiter Flur?

Mitarbeiterseite der Regionalkommission Ost kritisiert in einer Pressemitteilung vom 26. September 2016 die "Lohnungerechtigkeit zwischen Ost und West"

"30.000 Caritas-Beschäftigte im Osten arbeiten mehr für weniger Geld" heisst es in der Pressemitteilung. Die Mitarbeiterseite beklagt

  • Caritas-Beschäftigte erhielten  "teilweise lediglich 89 Prozent der Gehälter, die die Beschäftigten im Westen für die gleiche Arbeit bekommen"
  • besonders benachteiligt seien "die sogenannten unteren Lohngruppen, diese wurden beispielsweise bei der vorletzten Tariferhöhung ausgeschlossen"
  • die AVR-Vergütung liege "im Osten bis zu 11 Prozent unterhalb der Mittleren Werte des Bundes"
  • eine Regelarbeitszeit im Osten von 40 statt 39 Wochenstunden wie im Westen bedeute "eine zusätzliche Lohnabsenkung um 2,5 Prozent"
  • das Weihnachtsgeld im Osten betrage "bei der Caritas lediglich 57,5 Prozent des Septemberentgeltes"

Als Fazit:
"Bis zum Jahr 2009 glichen sich die Tarifgebiete bis auf ca. 95 Prozent an. Seit sechs Jahren ist diese Entwicklung im Osten wieder gegenläufig."
Der Ende 2014 von der AK eingesetzte Ausschuss Ost-West-Angleichung konnte diese Entwicklung offensichtlich nicht aufhalten.

Im Blog haben wir auf die Problemlage immer wieder hingewiesen, etwa zum Tag der deutschen Einheit 2014 und 2015.

Von dem vielbeschworenen groß- und einzigartigen Flächentarif der Caritas kann hier eher nicht die Rede sein, vielleicht sollte man sich den Terminus "Patchworktarif" angewöhnen.

Gleichwohl redet die Pressemitteilung der Mitarbeiterseite von "Verhandlungen auf Augenhöhe". Und die Dienstgeber reden gerne davon Konsens, Partnerschaft und Kooperation seien die Werte, die die Tariffindung im 3. Weg bestimmen würden.

Wo bleibt die klare Feststellung und der Protest der Mitarbeiterseite: "wir haben seit 6 Jahren keinen Konsens"?

Was hilft die Augenhöhe, wenn einzig und allein die Bereitschaft der Dienstgeberseite die Obergrenze beschreibt, was tariflich möglich ist?

Mittwoch, 28. September 2016

Altenpflege: Es fehlt an Fachkräften

Zeit-Online und correctiv.org befassen sich in einem interessanten aktuellen Beitrag von Daniel Drepper mit der Frage, welche Strategien es braucht, damit die Gesellschaft künftig würdig altern kann.

Daheim statt Heim ist die falsche Strategie 
Das deutsche Pflegesystem funktioniert nicht. Es braucht eine grundlegende Reform, eine Vollversicherung, damit die Gesellschaft künftig würdig altern kann.

Eine Vollversicherung trägt  zu mehr Solidarität und zu einer bedarfsgerechteren Versorgung bei:

Ver.di zum Thema: Pflegevollversicherung möglich und sinnvoll - Gutachten - Kurzfassung Gutachten


Dienstag, 27. September 2016

Terminhinweis - Diskussionsveranstaltung zur Krankenhausfinanzierung: Patientenwohl als Maßstab am 27. Oktober 2016 in München

Gemeinsame Veranstaltung von Ver.di und KAB: 

Krankenhausfinanzierung: Patientenwohl als Maßstab


Am Donnerstag den 27. Oktober 2016 um 17:30 Uhr
im Klinikum Schwabing, Ärztecasino, 1. Stock im Haus 20, Kölner Platz, München,

Der zunehmende ökonomische Druck im Krankenhaussektor wirft zunehmend Fragen nach dem leitenden normativen Maßstab im Rahmen der Krankenhausversorgung auf. Exemplarisch für diese kontroverse Diskussion steht die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates aus 2016, die 29 Empfehlungen zur Verankerung und Gewährleistung der Patientenwohlorientierung zur Ausgestaltung der Krankenhausversorgung. Die RWI- Studie sieht dagegen keinen akuten Handlungsbedarf in Bezug auf die Menge an Pflegekapazität im Krankenhaus.



Montag, 26. September 2016

Heute startet die Flaggen-Tour zu den saarländischen Krankenhäusern

Heute startet die Gewerkschaft ver.di mit ihrem Feuerwehr-Oldtimer eine „Flaggen-Tour de Saar“ zu allen saarländischen Krankenhäusern. Alle Stationen und Bereiche, die zu 75% aktionsfähig sind, erhalten eine Flagge mit dem Aufdruck „Aufstehn für die Pflege“. Außerdem gibt es Informationen und Meinungsklammern für die Pflegekräfte.

Wie der für den Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen im ver.di Bezirk Region Saar Trier zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Quetting mitteilt, startet die Tour am 26. September in St. Ingbert, Sulzbach und Homburg und endet nach 14 Tagen am 07. Oktober auf dem Sonnenberg und vor der Caritasklinik in Saarbrücken-Malstatt. Man handele damit im Auftrag der „Kommission Entlastung“, die am 19. September die Forderungen festgelegt habe und nun das konkrete Procedere der Tarifauseinandersetzung berate und vorbereite.


Sonntag, 25. September 2016

Sonntagsnotizen: "Caritas am Scheideweg"

Wir haben schon darauf hingewiesen: im Echter Verlag wurde eine "Würzburg-Studie" veröffentlicht (ISBN 978-3-429-03994-3), die sich intensiv und wissenschaftlich fundiert aufgrund einer repräsentativen Befragung von über zweitausendzweihundert der rund siebzehntausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bistum mit den "spirituellen Quellen der Caritas" befasst. "Die Ergebnisse, die in anderen Diözesen Deutschlands ähnlich ausfallen dürften" (Vorwort der Autoren zur Studie, S. 18) werden mit intensiverem Studium immer deutlicher. Es steht zu vermuten, dass sich auch die deutschen Bischöfe in ihrer diesjährigen Herbsttagung in Fulda (im Rahmen des Caritas-Studientages?) mit der Studie befasst haben.
Selbstkritisch stellte Kardinal Woelki fest, dass es für die Bischofskonferenz nicht ausreiche, Dienstgeber eines guten und effektiven Wohlfahrtsverbandes zu sein. Die Verantwortung der Bischöfe gehe darüber hinaus ...
Quelle: Pressebericht Herbstvollversammlung Fulda 2016
Und wenn die Bischöfe "ihren Job ernst nehmen", dann werden sie sich auch weiterhin mit dieser fundierten Analyse auseinandersetzen - genauso, wie auch wir immer wieder auf die Studie zurück kommen werden.
Die Studie zeigt mehr als deutlich (für manche vielleicht erschreckend) auf, in welchem Spannungsfeld sich der "kirchliche Sozialkonzern Caritas" bewegt.

Einige dieser Punkte möchten wir kurz ansprechen:

Samstag, 24. September 2016

Papst, Deutschland und Gewerkschaft ... Singulari quadam (Pius X.)

Am 24. September 1912 ist eine päpstliche Sozialenzyklika an die Bischöfe Deutschlands ergangen. Damit sollte der "deutsche Gewerkschaftsstreit" beendet werden.

Ist es Zeit für ein neues Sozialwort?

Wie aus dem abschließenden Pressebericht zur Herbstvollversammlung der Deutschen Bischöfe 2016 hervorgeht, hat Kardinal Marx in seiner "Predigt im Eröffnungsgottesdienst ... bewusst an das 125-jährige Jubiläum der Sozialenzyklika Rerum novarum von Papst Leo XIII. erinnert".
Was der Papst damals grundlegte, prägt auch unser Handeln heute: Es ist die Frage, wie man einer Spaltung der Gesellschaft entgegentreten und wie sich die Kirche am Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe, für Solidarität und Würde beteiligen kann, ...
Vielleicht ist Kardinal Marx dann auch auf die Ansprache von Papst Paul VI. bei der 75-Jahrfeier von Rerum novarum am 22.05.1966 eingegangen. Dieser hat dabei unter anderem festgestellt:
(5) Die Kirche hat das Recht auf gewerkschaftlichen Zusammenschluß anerkannt, verteidigt und gefördert und dabei eine gewisse theoretiche und historische Vorliebe für korporative und bipolare Formen überwunden. ...
Auch die Sozialenzyklika "Laborem exercens", die ZUM NEUNZIGSTEN JAHRESTAG DER ENZYKLIKA »RERUM NOVARUM« verfasst wurde, läge für eine Reflektion nahe.

Wir erinnern an die Sonntagsnotizen vom 11. September und an unseren Blogbeitrag vom 31. August 2013 "Die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft ist ohne starke Gewerkschaften nicht denkbar", der an die Sozialenzyklika "Laborem exercens" (insbesondere über die Bedeutung der Gewerkschaften) anknüpft.
Siehe auch den Blogbeitrag vom 29. Oktober 2013: Dienstgemeinschaft – Idee und Wirklichkeit (Teil B - Zur "Dienstgemeinschaft" als "Leitprinzip des kirchlichen Dienstes")

Freitag, 23. September 2016

Hamburger Erklärung der DiAG MAV Hamburg zur Lohngerechtigkeit bei der Caritas

Die DiAG MAV Hamburg hat am 14. September 2016 eine Erklärung verabschiedet, mit der sie dagegen protestiert, dass die bei den MitarbeiterInnen der Caritas im Erzbistum Hamburg die

Löhne im Verhältnis zu den Beschlüssen der Bundeskommission deutlich abgesenkt sind - bis auf ein Niveau von 88 % - und dass die Beschlüsse der Bundeskommission grundsätzlich nur mit massiven zeit- lichen Verzögerungen umgesetzt werden.
[...] 
Die Mitgliederversammlung der MAVen des Erzbistums Hamburg fordert die Verantwortlichen auf, dafür Sorge zu tragen, dass ab sofort bei den Lohnverhandlungen der Regionalkommission Ost die Bundesmittelwerte ungekürzt und ohne zeitliche Verzögerung übernommen werden.

Link zur Hamburger Erklärung

Donnerstag, 22. September 2016

Krankenhaustagung 10. bis 11. November 2016 in Berlin: Mitbestimmung nutzen - Entlastung gewinnen


Gesetzliche Personalbemessung, Expertenkommission, Überstundenberg, Krankenhauspetition, Nachtdienstcheck, Aktion162.000 sind nur einige Stichworte für ein ganz großes Thema, das alle bewegt und das von ver.di eindrucksvoll bewegt wird – Entlastung. Das ist Anlass für uns, dass wir unsere achte Krankenhaustagung unter das Motto »Mitbestimmung nutzen – Entlastung gewinnen« stellen. Denn neben den gesetzlichen und den tariflichen Möglichkeiten bietet auch die Mitbestimmung vielfältige Ansatzpunkte, Entlastung mit und für die Kolleginnen und Kollegen zu schaffen.

Die aktuellen Rahmenbedingungen und politischen Entwicklungen, das Krankenhausstrukturgesetz und seine Relevanz für die Interessenvertretung sind ebenso Thema der Tagung wie die Pflegeberufsreform. Prof. Dr. Bernhard Badura, führender Experte der betrieblichen Gesundheitsförderung, stellt Studienergebnisse und Maßnahmen vor. Wir hören Zahlen, Daten, Fakten zur Gesundheit von Krankenhausbeschäftigten und wir beleuchten das Krankenhausstrukturgesetz aus ökonomi- scher Sicht eines einzelnen Krankenhauses.

Mittwoch, 21. September 2016

Programmhinweis: Mitmenschlichkeit im Fokus Gute Pflege - Eine Frage der Haltung? - SWR heute 20:15 Uhr

Der SWR befasst sich heute um 20:15 Uhr in "Betrifft" mit der Situation in der Altenpflege. Thema der Sendung ist:

Mitmenschlichkeit im Fokus
Gute Pflege - Eine Frage der Haltung?

Aus dem Informationstext zur Sendung:
Brigitte Rogowski ist 92 und hatte sich bis zuletzt gewehrt, in ein Heim zu ziehen. Doch nach einem Sturz ging es nicht mehr anders - sie hatte Glück und kam ins Maria-Martha-Stift in Lindau am Bodensee. Hier legt man Wert auf Zuwendung, Mitmenschlichkeit, gesundes Essen und abwechslungsreiche Tagesgestaltung. Und das zu durchschnittlichen Pflegesätzen. Gute Pflege - also eine Frage der Haltung?

Papst Benedikt und Deutschland II: 5 Jahre Freiburger Appell

Heute jährt sich zum fünften mal der Appell Benedikts an die Nomenklatur der deutschen Katholiken: ENTWELTLICHT EUCHT - verzichtet auf die Arbeitgebermacht, die Euch das deutsche Arbeitsrecht gewährt, denn das Arbeitsrecht ist "des Kaisers"
Dass wir mit dieser Interpretation nicht so ganz falsch liegen, haben wir in unseren Sonntagsnotizen vom 11. September d.J. zeigen können.
Und möglicherweise wird diese Interpretation auch von Bischöfen geteilt. Auf "katholisch de" ist gerade ein Interview mit Bischof Voderholzer erschienen. Unter der Überschrift "Kirchenaustritte sind uns nicht egal" wird über das Glaubensleben in Deutschland gesagt:

Dienstag, 20. September 2016

Weltkindertag: Kindern ein Zuhause geben


Hier sind Gewerkschaft und katholische Kirche sicher einig!

Zu Beginn der Vollversammlung in Fulda zeigte sich Kardinal Reinhard Marx besorgt um das politische Klima in Deutschland. Besonders seinem Ärger über die jüngsten Äußerungen eines CSU-Spitzenpolitikers machte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz deutlich Luft.
Quelle: Katholisch.de

Auf die weiteren Ergebnisse der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischöfe in Fulda sind wir gespannt.

Montag, 19. September 2016

Wie kirchlich ist die Caritas? Spiritualität als Ressource für eine dienende Kirche ....

Gerade rechtzeitig zum Jubiläum der "Freiburger Konzerthausrede" ist unter dem Titel "Spiritualität als Ressource für eine dienende Kirche" eine Untersuchung veröffentlicht worden, die der Caritas-Verband Würzburg im letzten Jahr von den Freiburger Religionssoziologen Lucia Segler und Michael Ebertz 1) durchführen lies. Diese „Würzburg-Studie“ wurde im Echter Verlag veröffentlicht (ISBN 978-3-429-03994-3). Im Buch wird auf Seite 238 dargestellt, welche Ausbau- und Reduktionswerte für verschiedene Dinge von den Mitarbeitern gewünscht werden.
Vier Merkmale (Ausbauwerte) liegen über 50 %; gewünscht wird:
+ "dass Mitarbeiter gerecht entlohnt werden" wünschen 80 % der Beschäftigten (das ist der höchst Ausbauwert in der Studie überhaupt!)
+ Zeit für Klienten -> 65 %
+ fachlich-menschliche Qualität -> 58 %
+ Wertschätzung der Mitarbeiter -> 52 %

Sonntag, 18. September 2016

Sonntagsnotizen: "Der Dritte Weg als Wettbewerbsvorteil"

Der Deutsche Caritasverband hat kürzlich die Einrichtungsstatistik der Caritas Stand 2014 veröffentlicht:



Auch der nicht weniger interessante Geschäftsbericht 2015 wurde im Sommer veröffenlticht:


Die Statistik zählt stolze 617.193 Beschäftigte in 24.391 Einrichtungen und Diensten. 4 Jahre vorher waren es noch 559.526 Beschäftigte in 24.646 Einrichtungen und Diensten: die Caritas expandiert zweifellos! (Und im selben Zeitraum nahm die Anzahl der Katholiken in Deutschland von 24,7 auf 23,9 Mio ab.) 

Wir werden die Zahlen der Caritasstatistik in den nächsten Wochen einer genaueren Betrachtung unterziehen, wobei wir jetzt schon feststellen können, dass für viele kritische Darstellungen die Zahlen nicht sehr aussagekräftig sind: z.B. Anzahl sachgrundloser Befristungen, Anteil von unfreiwilliger Teilzeitarbeit...

Anmerkung:
Zu unserer Überschrift wurden wir aus älteren Veröffentlichungen animiert:
Reiner Anselm, Jan Hermeling (Hg.), Der Dritte Weg auf dem Prüfstand (Universitätesverlag Göttingen), S. 18
BetriebsratsPraxis24de: Nutzt die Diakonie das kirchliche Arbeitsrecht aus, um Personalkosten zu drücken und sich so im Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchzusetzen?
ver.di drei - Ausgabe 30: TARIFCHAOS BEI DEN KIRCHEN - Dritter Weg gescheitert
AG-MAV Diakonie: “Die Scheinheiligen oder 30 Jahre Dritter Weg”

Zu dieser Diskussion vgl. auch unseren Blogbeitrag vom 1. Oktober 2013 mit dem Hinweis auf einen Online-Beitrag der „Welt" unter der Überschrift „Die Barmherzigen beherrschen den Markt“

Samstag, 17. September 2016

Samstagabend - Zeit für das jüngste Gerücht

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, dass die katholischen Dienstgeber mit Genugtuung zur Kenntnis genommen hätten, dass Benedikt XVI in seinen "Letzten Gesprächen" die Gewerkschaftsmentalität mancher Dienstnehmer einer scharfen Kritik unterworfen hat. Denn es sei richtig, dass die kirchlichen Dienstgeber weder Arbeitgeber seien (sondern Dienstgeber) noch kritisiert werden sollten.

Vorletztes Gerücht

Freitag, 16. September 2016

Nach 35 Jahren ...

Wir hatten schon darauf hingewiesen: vor gut 35 Jahren ist die Sozialenziyklika Laborem exercens veröffentlicht - und vor 10 Jahren von Papst Benedikt seiner Heimat besonders an's Herz gelegt worden.

Die folgenden Zeilen widmen wir den Gesprächen, die seither zwischen Vertretern der katholischen Kirche und der "Kirchengewerkschaft im DGB", ver.di, stattgefunden haben -

Donnerstag, 15. September 2016

Wirtschaftspolitische Tagung des DGB Bayern: Digitalisierung von Arbeit und Gesellschaft

Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt und die Gesellschaft.
Die technischen Möglichkeiten in Industriebetrieben, Dienstleistungsunternehmen und Verwaltungen entwickeln sich stetig. Völlig neue Geschäftsmodelle bringen prekäre Arbeitsverhältnisse und fragwürdige Formen der Selbstständigkeit hervor. So wird beispielsweise durch das Click- und Crowdworking im Internet der Betriebsbegriff aufgeweicht.

Mittwoch, 14. September 2016

Papst Benedikt und Deutschland I: 10 Jahre Abschiedsansprache am Flughafen Erding

Heute, am Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika "Laborem exercens", jährt sich zum zehnten mal die Abschiedsansprache von Benedikt - und der erste, drängende Appell, den Benedikt an die Katholiken seiner Heimat richtete. Am 14. September 2006 erklärte Papst Benedikt:
...

... angetrieben, hat die Kirche unter der Führung des Geistes die Antworten auf die Herausforderungen, die im Laufe der Geschichte auftraten, immer neu im Wort Gottes gesucht.
....
Ich unterstreiche das bei diesem Anlaß, weil gerade heute, am 14. September, der 25. Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika Laborem exercens ist
...
Auf der Basis dieser Grundintuition gab der Papst in der Enzyklika einige Orientierungen, die bis heute (.) aktuell sind. Auf diesen Text, der durchaus prophetischen Wert besitzt, möchte ich auch die Bürger meiner Heimat verweisen, weil ich sicher bin, daß seine praktische Anwendung auch für die heutige gesellschaftliche Situation Deutschlands von großem Nutzen sein kann...
siehe auch "Die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft ist ohne starke Gewerkschaften nicht denkbar", Blogbeitrag vom 31. August 2013

Dienstag, 13. September 2016

Infodienst Krankenhäuser September 2016

Das umfangreiche aktuelle Heft "Infodienst Krankenhäuser" hat diesmal 3 große Schwerpunkte:


  • Leiharbeit, Werkverträge, Outsourcing 
  • Ausbildung in den Pflegeberufen
  • Gesetzentwurf zum PsychVV

Infodienst Krankenhäuser Nr. 74 September 2016 als pdf

Selbstverständlich finden auch Kliniken von Caritas und Diakonie ihren angemessenen Platz in der Info-Broschüre...

Montag, 12. September 2016

Seminar: Allgemeine Aufgaben von Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen

Erstmals richtet sich ein ver.di b+b-Seminar ausdrücklich an Mitarbeitervertretungen in katholischen und evangelischen Einrichtungen.

Allgemeine Aufgaben von Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen
Ein Seminar für eine aktive Interessenvertretungsarbeit


Die Kirchen und ihre Einrichtungen erlassen ein eigenes Kirchenrecht für die Interessenvertretungen in ihren Betrieben, wobei sich das Kirchenrecht wesentlich vom weltlichen Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) unterscheidet.

Wie wirken sich diese unterschiedlichen „Betriebsverfassungen“ auf die Vertretung der Interessen der Beschäftigten in kirchlichen Betrieben aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Regelungen im evangelischen und katholischen Bereich? Welchen Wert und welche Perspektiven haben die kirchlichen Mitbestimmungs- und Mitwirkungsregelungen?



Die Seminarinhalte in Stichworten:


  • Historie und Hintergründe der besonderen Rechte der Arbeitnehmer/-innen in den Kirchen und ihren Einrichtungen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei MAV-Rechten von evangelischen und katholischer Kirche
  • Auswirkungen des ´Dritten Wegs´ auf das für alle geltende Arbeitsrecht
  • Die allgemeinen Aufgaben der MAV
  • Interessenpolitik und Durchsetzungsmöglichkeiten
  • Abschluss von Dienstvereinbarungen
  • Aktuelle Rechtsprechung im kirchlichen Arbeitsrecht





Wir gehen davon aus, dass den katholischen Mitarbeitervertretungen eine Teilnahme nicht verwehrt werden kann. Dies entspräche nicht der Rechtsprechung, die es den Gewerkschaften selbstverständlich ermöglicht, sich in kirchlichen Einrichtungen zu betätigen.



Sonntag, 11. September 2016

Sonntagsnotizen: "Letzte Gespräche"

Unter dem Titel "Letzte Gespräche" sind jetzt Notizen von Benedikt XVI. veröffentlicht worden. 1)

Die Texte stellen eine Art "Lebensrückblick", ein "biographisches Testament" unseres "papa eremitus" dar, das Benedikt seinem langjährigen Gesprächspartner Peter Seewald mit gegeben hat. Wer die feinsinnige, loyale und zurückhaltende Art Benedikts kennt, der weiß, dass Kernaussagen sicher nicht gegen die Intentionen von Papst Franziskus getroffen wurden.

Auf Seite 245 ff geht Benedikt auch auf seine Freiburger Ansprache zur Nomenklatur der deutschen Katholiken 2) ein, die auf viel Echo und Desinformation gestoßen ist.

ENTWELTLICHT EUCH !

Samstag, 10. September 2016

Samstagabend - Zeit für das jüngste Gerücht

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, dass der Versuch, das Abschreiben bei Schulaufgaben als 3. Weg zu deklarieren, sogar in Schulen katholischer Trägerschaft regelmäßig scheitert und  als "Unterschleif" diskriminiert wird.

Freitag, 9. September 2016

Seminar „Gefährdungsanalyse und Gefährdungsbeurteilung im Rettungsdienst“ - es sind noch Plätze frei

Auch die Arbeitgeber im Rettungsdienst müssen nach dem Arbeitsschutzgesetz eine Mitarbeitervertretungen und Betriebsräte im Rettungsdienst über die Gefährdungsanalyse und -beurteilung informieren.
Auf dieser Grundlage müssen entsprechende Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten erfolgen.

Es soll aufgezeigt werden, wo ihre Verantwortung als betriebliche Interessenvertretung liegt und welche Maßnahmen sie ergreifen können, um letztendlich mit ihren Arbeitgebern auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten zu können.

Seminarinhalt:


  • Vertragsverpflichtungen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Arbeitsschutzgesetz
  • Die Gefährdungs-/ Entlastungsanzeige - Welche Form und Inhalt muss sie haben?·
  • Wer kann und sollte Überlastung anzeigen?
  • Die Begleitung durch den Betriebs-, Personalrat und die MAV
  • Welche Mitbestimmungsrechte werden berührt?


 Termin:

 Mittwoch, 21. September 2016, 10:00 Uhr bis Freitag, 23. September 2016, 14:00 Uhr

Seminarflyer als pdf


Donnerstag, 8. September 2016

Verdiakonie Baden: gut was los

Das Aktiven-Netzwerk Verdiakonie Baden hat seine Internetseite relaunched: 






  • Unsere Kampagne informiert kurz und prägnant, worum es geht
  • Mehr erfahren beschreibt, warum es zu Tarifverträgen keine Alternative gibt
  • Es funktioniert zeigt anhand der Beispiele Niedersachsen und Stadtmission Heidelberg, dass Tarifverträge auch in der Diakonie möglich sind und durchgesetzt werden können
  • Mitmachen regt an zu Aktionen

Ein Vorbild für die Caritas ? !



Mittwoch, 7. September 2016

Teilhabe statt Ausgrenzung

Eine halbe Million Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe. Sie sind elementar von den Ende Juni von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwürfen zum Bundesteilhabegesetz und zum Pflegestärkungsgesetz III betroffen. Die geplanten Reformen dürfen nicht zu einer Verschlechterung der Lebenssituation von Menschen mit einer geistigen Behinderung führen. 

Wir unterstützen die Petition der Lebenshilfe zum geplanten Bundesteilhabegesetz und bitten euch diese Petition auch zu unterstützen und zu unterschreiben!


hier gehts direkt zur Petition:

Change.org: Teilhabe statt Ausgrenzen von Menschen mit Behinderung

Montag, 5. September 2016

Caritas - 2.Weg/3. Weg - der Stand der Dinge in den Tarifrunden 2015-2016 - Update 5. September 2016

Inzwischen hatten alle Regionalkommissonen den Beschluss der Bundeskommission vom 16. Juni 2016 auf den Tagesordnungen ihrer Sitzungen.

Noch keine Ergebnisse gibt es
- am 30.6.2016 in der Region Ost


Ergebnisse gab es
- am 22. Juni 2016 in der Region Nord
- am 5. Juli 2016 in der Region NRW
- am 7. Juli 2016 in der Region Bawü
- am 13. Juli 2016 in der Region Bayern
- am 31. August 2016 in der Region Mitte

Die Einigung im öffentlichen Dienst erfolgte am 29. April 2016

Sonntag, 4. September 2016

Sonntagsnotizen: "Das ganze System ist krank"

"Das ganze System ist krank" ist ein Interview mit der

Saarbrücker Zeitung am 31. August 2016 überschrieben.

In dem bemerkenswerten Interview setzt sich Saarbrücker Klinikseelsorger Hermann-Josef Mayers kritisch mit den Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern auseinander und geht dabei auch mit den kirchlichen Klinikträgern hart ins Gericht.

Auch die Probleme, Beschäftigte kirchlicher Träger für den Einsatz für bessere Arbeitbesdingungen zu gewinnen, werden thematisiert:

Die Gewerkschaft Verdi artikuliert die Unzufriedenheit der Beschäftigten vor allem an den Kliniken der Kommunen und der Knappschaft. Wie stellt sich die Situation bei den kirchlichen Krankenhäusern dar?


Bislang habe ich keine einzige öffentliche Stellungnahme der kirchlichen Mitarbeitervertretungen gelesen, die die Missstände offen beim Namen nennt. Sie schweigen. Bei den kirchlichen Trägern braucht es eine neue Grundsatzdiskussion über den „dritten Weg“, der diese menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen nicht verhindert hat. Die Kirchenleitungen haben die Probleme bislang völlig ignoriert, gemäß dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Samstag, 3. September 2016

Samstagabend - Zeit für das jüngste Gerücht

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, dass es Tübinger Juristen inzwischen gelungen sei nach der biblischen Grundlegung der Dienstgemeinschaft auch die des 3. Weges klar zu belegen.
Die Dienstgemeinschaft  finde sich bekanntlich in 2. Kor. 8,4

τὴν κοινωνίαν τῆς διακονίας

und sei vermutlich durch gewerkschaftlich organisierte Übersetzer in den üblichen deutschen Bibelausgaben unterschlagen worden.
Der 3. Weg hingegen finde sich überaus zahlreich im Neuen Testament und zwar in seinen einzelnen Bestandteilen
 τρίτῃ ὁδὸς
verstreut über seine verschiedenen Teile. Hier sei es weniger gelungen, die Vokabeln "Weg" und die Ordnungszahl "dritte" in den deutschen Übersetzungen zu verbergen.
Interessant sei im übrigen auch, dass die Vokabel "Tarifvertrag" sich weder im alten noch im neuen Testament findet.

Vorletzes Gerücht


Freitag, 2. September 2016

Nachtrag zu den Verhandlungen der RK Mitte

Inzwischen ist auch das RK-Info der Mitarbeiterseite zur regionalen Umsetzung des Beschlusses der Bundeskommission vom 16. Juni 2016 veröffentlicht worden. 
Am 16. Juni wurde bekanntlich durch die Bundeskommission der Caritas der Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes vom 29. April 2016 nachvollzogen, der Vergütungserhöhungen schon zum 1. März vorsieht und nicht erst zum 1. Juni. 
Der erwähnte AZV-Tag in der Anlage 31 kompensiert übrigens die Differenz zwischen 38,5 und 39 Stunden in der Anlage 31 deutlich weniger als unterhälftig. Auch die Region Baden-Württemberg sieht in der Anlage 31 noch 39 Wochenstunden vor, allerdings ohne dies durch einen AZV-Tag zu kompensieren.

Mehr Geld für Caritas-Beschäftigte in den Bistümern Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier // Einführung Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Altersversorgung // Pressemitteilung // Regionalkommission Mitte

 
wie die Mitarbeiterseite der AK Caritas soeben meldet, hat die Regionalkommission (RK) Mitte eine Entgelterhöhung in Anlehung an die die im April d.J. vereinbarten Vergütungserhöhungen im TVöD Vergütungsänderungen im öffentlichen Dienst beschlossen. Wir werden demnächst in unserem monatlichen Tarifvergleich näher informieren. 

PRESSEMITTEILUNG
Donnerstag, 1. September 2016

Mehr Geld für Caritas-Beschäftigte in den Bistümern Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier
Regionalkommission (RK) Mitte beschließt eine Entgelterhöhung von 2,4 Prozent zum 1. Juni 2016. Zeitgleich wird die Beteiligung der Caritas-Beschäftigten an der betrieblichen Altersvorsorge eingeführt.

Fulda. Caritas-Beschäftigte in der RK Mitte mit den Bistümern Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier erhalten rückwirkend zum 1. Juni 2016 mehr Geld. Die Lohnerhöhung ist angelehnt an den Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes aus dem Frühjahr. Die RK Mitte der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes hat heute in ihrer Sitzung beschlossen, in zwei Schritten die Entgelte zu erhöhen: Um 2,4 Prozent ab 1. Juni 2016 und um weitere 2,35 Prozent ab 1. Januar 2017. Der zweite Erhöhungsschritt ist abhängig von der Einführung einer neuen Entgeltordnung, die ab 1. Januar 2017 in Kraft treten soll. Im Gegenzug sollen sich die Caritas-Beschäftigten in der RK Mitte ab dem 1. Juni 2016 mit 0,05 Prozent an den Beiträgen zur Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) beteiligen. Die Vergütung für Auszubildende erhöht sich ab 1. Juni 2016 um 35 Euro und ab 1. Januar 2017 um weitere 30 Euro. Praktikanten bekommen die gleiche prozentuale Erhöhung ihrer Vergütung wie die anderen Mitarbeiter.

TTIP-DEMO: noch 15 Tage!

Freihandel führt zur Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Die Freihandelsabkommen sollen umgesetzt werden. Der erste Schritt ist CETA. Verstärkte Handelsbeziehungen sind zu befürworten, aber nicht auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der öffentlichen Daseinsvorsorge. Freihandelsabkommen setzen das Gesundheitswesen und die sozialen Dienste unter Druck - und das für gilt für Einrichtungen und Beschäftigte. Durch CETA und zu erwarten auch durch die noch zur Zeit noch verhandelten Abkommen wie TTIP oder TiSA drohen mühsam erreichte europäische Standards zur Sicherung der Daseinsvorsorge und zum Schutz der Beschäftigten in Frage gestellt zu werden. Welche Konsequenzen das konkret für die Gesundheit hat, hat der Bundesfachbereich Gesundheit von ver.di zusammengestellt. Welche Auswirkungen das Abkommen konkret in der Pflege bedeuten würde, untersucht Dr. Steffen in der CAREkonkret.

Donnerstag, 1. September 2016

Karl-Josef Laumann in KAB-Impuls: "Wir brauchen flächendeckende Tarifverträge!"

KAB - Impuls befaßt sich in seiner aktuellen Ausgabe 4/2016 auf Seite 3 - mit der Frage
Was "Gute Pflege" wirklich braucht
und zitiert dabei den Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann
"Darum mache ich micht stark dafür, dass endlich auch in der Pflege flächendeckend Tariflöhne bezahlt werden."

Nicht ausdrücklich erwähnt wird die Selbstverständlichkeit, dass gute Tarifverträge starke Gewerkschaften brauchen mit Beschäftigten, die unabhängig davon, bei wem sie beschäftigt sind (öffentlich, privat, Wohlfahrtsverbände), sich in Gewerkschaften organisieren und für gute Vergütungen kämpfen.
Die bloße Orientierung an Tarifverträgen ohne eigene Beteiligung an Gestaltung und Durchsetzung führt weder zu guten Vergütungen noch zu einheitlichen Flächen.