Sonntag, 23. November 2014

Wochenrückblick: kirchliches Arbeitsrecht in den Medien

Kleine Auswahl an Medienmeldungen zum Urteil des Bundesverfassungsgericht zum kirchlichen Arbeitsrecht (Link zum Urteil vom 22.10.2014 - Link zur Pressemitteilung vom 20.11.2014:

Was man so hört und als Fazit den hier verlinkten und anderen Pressemeldungen entnehmen kann:
Der ab morgen tagende Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz, der eigentlich den Entwurf zur Änderung der Grundordnung geplant hatte, wird nicht nur den Widerstand einer Reihe bayerischer Bischöfe zu überwinden, sondern auch das aktuelle BVerfG-Urteil einzuarbeiten haben: es ist kaum vorstellbar, dass die Deutsche Bischofskonferenz diese Woche schon zu einem Ergebnis kommt. 

Wer nach einer gescheiterten Ehe als Beschäftigter einer katholischen Einrichtung in einer neuen Beziehung lebt, tut gut daran, den Schein zu wahren und auf den (neuen Trau-)Schein zu verzichten: dann sind die zu erwartenden Probleme definitiv kleiner.
Was das alles mit den Anerkennungsverhältnissen in den Beziehungen und in der Gesellschaft macht, müssen die dafür Verantwortlichen unter sich ausmachen...

Der Glaube, dass das Bundesverfassungsgericht und die Katholische Kirche die Scheidungsrate von Chefärzten beeinflussen können, dürften auch katholische Theologen eher in die Sphäre des Aberglaubens verweisen.

Kommentare:

  1. In eurer Aufzählung fehlt die Sendung "Tagesgespräch" vom Freitag. eine Std. im Radio und auf BR Alpha zu dem Thema. War sehr interessant!

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    1. Danke für den Hinweis. Wir tragen das gerne nach: die Sendung gibt es hier (auch zum Nachhören):
      http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/tagesgespraech/kirche-arbeitgeber-ehe-scheidung-100.html
      bzw.
      http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-731118.html

      Googlenews hat zum Thema mehr als 200 Artikellinks ausgeworfen. Wir können unmöglich alles bringen.
      c.

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    2. Nachtrag: interessant ist insbesondere, wie Prof. Richardi die Dinge schönredet.
      c.

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  2. Wie wahr, er verdreht zum Teil die Worte und ist aufgrund seiner Tätigkeit rhetorisch gut gerüstet. Ich kann verstehen das nicht alle 200 Meldungen genannt werden können, aber an diesem einen habe ich ein grosses Interesse das es weit verbreitet wird ;)) !

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